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Selbstverwirklichen im Traditionshandwerk."

Der Beruf des Zimmerers bietet viel Raum zum Selbstverwirklichen und Mitgestalten –  Gerhard Knecht, der bereits seit 2011 diesem Traditionshandwerk nachgeht, hat allein während seiner Ausbildung rund 50 Häuser mit aufgebaut. „Das macht schon stolz.“

Doch was heißt Mitgestalten für einen Zimmerer? Hohe Eigenständigkeit, die Gerhard an seiner Arbeit besonders schätzt. Zum Mitgestalten gehöre es aber auch, im Kundendienst tätig zu sein sowie viele Dinge „außer der Reihe“ zu tun, wie zum Beispiel Gauben, Anbauten oder bauliche Veränderungen. „Das hat mir immer viel Spaß gemacht.“ Während der Ausbildung zum Zimmerer erhalten die Auszubildenden einen umfassenden Einblick in die traditionellen Arbeitsweisen des Zimmerers und den richtigen Umgang mit Maschinen. Sie lernen das Entwerfen von Zeichnungen und Skizzen, sind bei der Fertighausmontage dabei und führen Reparaturarbeiten auf den Baustellen durch. Der Beruf des Zimmerers ist nichts für Stubenhocker – man verbringt viel Zeit an der frischen Luft und arbeitet in größeren Höhen.

Seine Abschlussprüfung hat Gerhard mit 92 % bestanden – damit war er deutschlandweit der Beste. Weitere Auszeichnungen ließen nicht lange auf sich warten: Er ist sowohl „Innungssieger Waldeck-Frankenberg“ und „Erster Kammersieger durch Leistungswettbewerb“ als auch „Zweiter Landessieger und Bundessieger IHK“. Seit Januar 2016 drückt er nun wieder die Schulbank: Für die Meisterschule in Kassel bekommt er sogar Begabtenförderung von der IHK Kassel. In der Praxis hat sich Gerhard bereits profiliert, nun lernt er die Theorie dazu: „Ich bekomme viele Hintergrundinformationen und eine sehr gute Förderung.“

Gerhard Knecht